Stichwort
"Polio"
letzte
Aktualisierung am 22. Jan. 2005
Der Mythos vom Polio-Virus – wie alles begann Die Kinderlähmung, Schrecken des 20. Jahrhunderts, trat bis Mitte des 19. Jahrhunderts nur in Einzelfällen auf. Die Ursachen müssen also etwas mit den "Errungenschaften" der modernen Zivilisation zu tun haben. Doch die Schulmedizin macht ausgerechnet die Hygiene (eine der echten Errungenschaften der Neuzeit!) für die Verbreitung der Kinderlähmung verantwortlich. Bereits vor über 100 Jahren galten Viren als Verursacher von diversen Krankheiten, darunter auch die Kinderlähmung. Dafür gab es zwar keinerlei Beweise, aber bei Übertragungsversuchen von Krankheiten im Tierexperiment hatte man keine Bakterien gefunden und so ging man von der Existenz noch kleinerer und im Lichtmikroskop nicht sichtbarer Erreger aus. Die optische
Sichtbarmachung von Partikeln in Virusgröße war allerdings
erst ab dem Jahre 1939 durch das ab dieser Zeit serienreife Elektronenmikroskop
möglich. Allein schon aus diesem Grunde mußten sämtliche
Virushypothesen - unter Umständen jahrzehntelang als unbewiesen gelten.
Die Art der Beweisführung für die "Schuld" einer spezifischen Mikrobe an einer spezifischen Krankheit wurde bereits 1884 von Dr. Robert Koch und seinem Lehrer, Prof. Jakob Henle, in den sog. "Koch-Postulaten" festgelegt. Bis heute wird
das Experiment von Dr. Landsteiner und seinem Kollegen Popper im Jahre
1908 als der entscheidende Beweis gewertet, daß die Kinderlähmung
durch ein Virus verursacht wird. In diesem Experiment wurde Rückenmarksgewebe
eines an Kinderlähmung verstorbenen Kindes in den Schädel von
zwei Versuchsaffen injiziert. Die Injizierung von körperfremdem Gewebe
in den Schädel von Versuchsaffen kann jedoch nachgewiesenermaßen
polioähnliche Symptome auslösen. Da Den nächsten Schritt machte der erste Direktor des Rockefeller-Instituts, Simon Flexner; im Jahre 1909 in New York. Da er finanziell wesentlich besser ausgestattet war als die Wiener Ärzte, konnte er bei der Wiederholung des Landsteiner-Experiments mit mehr Versuchsaffen arbeiten und die Polio-Symptome insgesamt 6 mal von einem zum nächsten Affen übertragen. Damit übernahm das Rockefeller-Kartell die Führung in der Polioforschung. Der bereits damals sehr einflussreiche Konzern, zu dem auch Pharmafirmen gehörten, war für seine rücksichtslosen Geschäftspraktiken und den Versuch bekannt, das Gesundheitswesen auf medikamentöse Behandlungen einzuschränken und Naturheilmethoden auszugrenzen. Insbesondere Abraham Flexner, der Bruder von Simon Flexner, war in dieser Richtung sehr aktiv - und erfolgreich. Auch die vom
US-Präsidenten Roosevelt im Jahre 1937 gegründete führende
Spendenorganisation NFIP verfolgte eine merkwürdig einseitige Forschungspolitik,
die ausschließlich auf die Entwicklung von Impfstoffen ausgerichtet
war - ohne daß es bisher wirkliche Beweise für die Mikrobentheorie
gegeben hätte! Seit den ersten Affenexperimenten von 1908 und 1909 bis zum ersten "erfolgreichen" Feldversuch mit dem Salk-Impfstoff im Jahre 1954 änderte sich die Qualität der Beweisführung kaum. Obwohl das Elektronenmikroskop ab 1939 zur Verfügung stand, spielte der optische Beweis (1. Koch-Postulat) bis 1954 keine Rolle. Stattdessen machen die Polioforscher immer wieder die frustrierende Erfahrung, dass das angebliche Virus - über die Affenversuche - immer nur in einem Bruchteil der Erkrankten nachzuweisen war. Siehe auch Polio-Serie Teil 4 Anfang der 30er Jahre kamen zwei australische Forscher auf den Gedanken, die Widersprüche der Virushypothese sei durch die Existenz von mindestens zwei unterschiedlichen Untertypen des vermeintlichen Poliovirus und deren unterschiedlichen Eigenschaften erklärbar. Etwa 20 Jahre später wurde die These von den drei Virusuntertypen (Typ I, II und III genannt) zur offiziellen Lehrmeinung. Man hatte Versuchsaffen aus bestimmten Patientenproben gezüchtete Virusstränge eingespritzt und danach solche, die aus Patientenproben gänzlich anderer Gegenden stammten, und die aufgetre-tenen Symptome beobachtet. Es kristallisierten sich drei unterschiedliche Haupt-Symptomatiken heraus, so daß man ab diesem Zeitpunkt davon ausging, daß es entsprechend drei Untertypen des Virus geben mußte. Im Jahre 1954
begannen große Feldtests mit dem Salk-Impfstoff. Diese Tests wurden
als Erfolg gewertet, da die Poliofälle durch die Impfung angeblich
um 50 Prozent zurückgegangen waren. Tatsächlich gab es jedoch
unzählige Ungereimtheiten rund um diese Studie. Dazu gehören
z.B. der Zweifel daran, daß es sich wirklich um eine von den durchführenden
Ärzten und Impflingen unbeein-flussbare Doppelblindstudie gehandelt
hat, die gleichzeitige Änderung der Falldefinitionen für die
Krankheit und weitere statistische Manipulationen. Die breite Einführung der Schluckimpfung in Deutschland im Jahre 1962 wird bis heute mit als DER Beweis für den Nutzen der Impfungen gefeiert, denn statistisch gesehen gingen die Erkrankungs- und Todeszahlen schlagartig zurück. Berücksichtigt man jedoch, daß im gleichen Jahr das Bundesseuchengesetz in Kraft trat, ändert sich das Bild: Mit dem Gesetz gingen veränderte Meldekriterien einher (ähnlich wie Jahre vorher in den USA), und so sind die Zahlen vor und nach 1962 definitiv nicht miteinander vergleichbar. Zudem fehlen
bis heute Publikationen, die nachweisen, daß die berühmten
Koch-Postulate für das angebliche Poliovirus erfüllt wurden
und daß die Partikel, die man ab den 50er und 60er Jahren unter
dem Elektronenmikroskop betrachtet, tatsächlich etwas mit der Ursache
von Polio zu tun haben. Verstehen
Mikrobiologen wirklich das, was sie unter dem Mikroskop betrachten und
interpretieren sie die entdeckten Vorgänge wirklich korrekt - oder
sind sie vielmehr Opfer ihrer eigenen Projektionen Heute gilt die Kinderlähmung weltweit als fast ausgerottet. Das Auftreten von Poliofällen durch Impfungen führte indes zu einer Abkehr vom Schluckimpfstoff und der Empfehlung des Totimpfstoffs. Doch neben neuen Namen für die alte Krankheit (z.B. aseptische Meningits) macht seit Anfang der 80er Jahre das sog. "Post-Polio-Syndrom" auf sich aufmerksam, das ausschließlich Menschen erfasste, die noch vor der Einführung des Impfstoffs die Kinderlähmung auf nanatürliche Weise durchmachten. Das wirft die Frage auf, wie eine der Originalkrankheit nachempfundene Impfung immunisieren soll, wenn es noch nicht einmal die Originalkrankheit kann? Die Beweise für ein Virus als Ursache von Poliomyelitis (Kinderlähmung) sind mehr als mager und die Aussagekraft sämtlicher Virentests für Polio mehr als fraglich. Denn wie will man einen Test eichen, wenn man das Virus nicht eindeutig identifiziert und isoliert (von allen Fremdpartikeln gereinigt) hat? Abschließend bleiben zwei Fragen offen: Frage 1:
Frage 2:
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