
Letzte Änderung am 28. Nov. 2006
Impfstoff-Sicherheit
Weitere Infos siehe: [Impfschaden] [Meldungen von Impfkomplikationen]
"Da die Untererfassung der Meldungen von Impfkomplikationen nicht bekannt oder abzuschätzen ist und keine Daten zu verabreichten Impfungen als Nenner vorliegen, kann keine Aussage über die Häufigkeit bestimmter unerwünschter Reaktionen gemacht werden."
"Auch eventuelle negative Folgen der neuen Impfstrategie können in Deutschland derzeit nicht adäquat überwacht werden. Wieso die letzten Jahre nicht genutzt wurden, ein geeignetes Surveillance-System einzurichten bzw. das bestehende zu optimieren, um sowohl die Basis für eine Entscheidung pro oder contra Impfstoff verbessern als auch die auf eine Massenimpfung folgenden Entwicklunggen kontrollieren zu können, ist nicht nachvollziehbar." "Eine wirklich valide Nutzen-Risiko-Analyse, wie die Impfgegner sie fordern, ist für Deutschland mangels aussagekräftiger Daten (...) nicht möglich." "Eine Aussage zur Häufigkeitvon Impfkomplikationen ist mit den derzeitigen Erfassungsstrategien nicht möglich." |
Untererfassung von Impfkomplikationen
"Die Anzahl der Verdachtsmeldungen auf
Impfkomplikationen gemäß IfSG war im
Beobachtungszeit-raum (1.1.2001 bis
19.10.2001) niedriger als die Anzahl der
Meldungen, die das PEI von Seiten der
pharmazeutischen Unternehmer und
den Arzneimittelkommissionen erhielt. Diese Tatsache weist darauf hin, dass die
im Infektionsschutzgesetz verankerten
Meldeverpflichtungen noch nicht allen Ärzten bekannt ist. "Der größte Nachteil der Spontanerfassung unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) besteht darin, dass Aussagen über die Häufigkeit (Inzidenz) von UAW nur sehr begrenzt möglich sind. Schätzungsweise nur 5 % der tatsächlich stattfindenden Ereignisse werden gemeldet und erfasst, man spricht diesbezüglich von "Underreporting"
"Das IfSG etabliert in § 6 Abs 1 Nr. 3
erstmalig eine gesetzliche Meldepflicht
für Impfschäden und die Weitergabe entsprechender
Informationen an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nach § 11 Abs 2.
[3]. Lasek R,Mathias B,Tiaden JD (1991) Erfassung unerwünschter Arzneimittelwirkungen. Dtsch Ärztebl 88:173–176 |