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Das Coburger "Angst-Theater"
"Masernepidemie"
im Landkreis Coburg: Einige Hintergründe aus impfkritischer Sicht
Ein Artikel von Hans Tolzin, Stuttgart, im Mai 2002
Seit
Herbst letzten Jahres "tobt" im Landkreis Coburg eine "Epidemie":
Über 1200 Masern-erkrankungen wurden dem Gesundheitsamt gemeldet.
Dies bot Anlass zu einer regelrechten Medienhetze gegen zwei Kinderärzte,
die im Gegen-satz zu ihren anderen Kollegen nicht grundsätzlich
gegen alle Kinderkrankheiten impfen.
Masern
- eine gefährliche Krankheit?
Spätestens
seit Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie ist
bekannt, daß Kinderkrankheiten eine Möglichkeit der Natur
darstellen, chronische Schwächen eines Organismus auszugleichen.
Sehr oft beobachten denn auch Naturärzte, Eltern und Erzieher
nach durchlebter Kinderkrankheit einen spürbaren Entwicklungsschub.
Solche Erfahrungswerte sind jedoch in den Augen der "fortschrittlichen"
Medizin nicht viel wert. Rastlos auf der Suche nach weiteren Märkten
für ihre Pharmaprodukte, hat sie Kinderkrankheiten als etwas
Gefährliches, ja Lebens-bedrohendes ausgemacht und erschreckt
uns Eltern regelmäßig mit statistischen Wahrscheinlichkeiten
über Komplikationen oder gar Todesfällen aufgrund von Kinderkrankheiten.
Die neueste Episode in diesem "Angst-Theater" spielt im
nordbayerischen Landkreis Coburg. Seit vergangenen Herbst, so wird
allenthalben berichtet, soll dort eine Masern-Epidemie ihr Unwesen
treiben. Grundtenor der Berichte: Masern seien ja so furchtbar und
könne zum Tode führen - gestorben ist aber im Landkreis
Coburg noch niemand. Laut einem der Presseberichte seien ca. 30 Kinder
wegen Komplikationen im Krankenhaus. Allerdings sucht man vergeblich
Informationen über den Gesundheitszustand der Kinder zum Zeitpunkt
der Infektion, ob sie geimpft oder nicht geimpft waren, und wie sie
(fehl?)behandelt wurden. Selbst das Coburger Gesundheitsamt konnte
in dieser Frage nicht weiterhelfen.
Auch Schuldige wurden sofort ausgemacht und öffentlich benannt:
In diesem Landkreis verweigern nämlich verhältnismäßig
viele Eltern die Durchimpfung ihrer Kinder. Im Mittelpunkt der Kritik
stehen die Waldorfschule und zwei Kinderärzte, die allgemein
dafür bekannt sind, daß sie nicht grundsätzlich gegen
Kinderkrankheiten impfen und ihre Beratungspflicht über Nutzen
und Risiken der Impfung sehr ernst nehmen. Und das, obwohl die Beratung
von den Krankenkassen nur bei anschließender Impfung bezahlt
wird.
In Fernsehberichten wurden sie jedoch wegen "unverantwortlichen
Verhaltens" namentlich an den Pranger gestellt, sogar die AOK
warf sich in einem Artikel in Drohpose und zumindest einer der Ärzte
mußte sich vor seiner Standesvertretung rechtfertigen.
Eltern auf der Suche nach der Wahrheit
Seit Bekannt werden der vermeintlichen Epidemie versuchen über
das Internet untereinander vernetzte Eltern, mehr über die Hintergründe
und die tatsächlichen Fakten herauszubekommen, insbesondere über
den Impfstatus (geimpft/nicht geimpft) der Erkrankten.
Denn: Solange es keine zuverlässigen Zahlen über den Anteil
der geimpften Kinder bei meldepflichtigen Infektionskrankheiten gibt,
solange muß der Nutzen der Impfung eine unbewiesene Hypothese
bleiben!!!
Obwohl jede Infektionsmeldung beim Gesundheitsamt Coburg durchläuft,
gibt man dort keinerlei Auskunft zum Impfstatus der gesammelten Meldungen
und verweist auf das Robert-Koch-Institut (RKI), das in Deutschland
für Infektions- und Impffragen zuständig ist.
Statistiken: Verwirrspiel mit Zahlen
Inzwischen hat das RKI auch Zahlen veröffentlicht. Demnach sei
von 910 zum Erfassungszeitpunkt insgesamt gemeldeten Masernfällen
bei 82 Prozent der Impfstatus bekannt. Von diesen 82 Prozent seien
wiederum 96 % vorher nicht geimpft gewesen. Was beweise, wie unverantwortlich
es sei, nicht impfen zu lassen.
Die Erhebung des Impfstatus bei 82 % der Meldungen ist eine überraschend
hohe Rate, denn der Impfstatus wird auch im neuen Infektionsschutzgesetz
nicht verlangt und so ist die Angabe freiwillig. Laut Landesgesundheitsamt
Baden-Württemberg liegt in diesem Bundesland der Anteil der Masern-Meldungen,
mit angegebenem Impfstatus bei ganzen 19 Prozent (vorläufige
Zahlen für das Jahr 2001).
Hier 82, dort 19 Prozent - wie kommen derart krasse Unterschiede des
Meldeverhaltens zustande, wenn doch die Meldeformulare der Gesundheitsämter
in Bayern und Baden-Württemberg identisch sind und der Impfstatus
auf freiwilliger Basis erhoben wird? Liegt hier möglicherweise
ein "Rechenfehler" vor oder wird der Landkreis Coburg statistisch
"besonders" behandelt?
Interessanterweise melden diese beiden besagten Kinderärzte nicht
nur an das lokale Gesundheitsamt, sondern auch an die zentrale anthroposophische
Meldestelle in Herdecke. Und diese wiederum meldet ihre Zahlen, wie
im Internet zu erfahren war, an die "Arbeitsgemeinschaft Masern"
(AGM), eine Gemeinschaftsinitiative vom RKI und drei Pharmafirmen(!).
Die AGM liefert nun - laut RKI-Bulletin - einen Teil der Zahlen, die
uns das RKI für die "fürchterliche und menschheitsbedrohende
Masernepidemie" in Coburg präsentiert. WELCHE Zahlen aus
der Gesamtstatistik des RKI nun von den Gesundheitsämtern und
WELCHE von den Stichproben der AGM stammen, wollte uns die Pressestelle
des RKI nicht verraten.
Finanzielle Abhängigkeiten der AGM
Weitere Recherchen ergaben, daß die dreijährige Pharmasponsorschaft
für die AGM in diesem Jahr ausläuft. Könnte dies die
AGM-Verantwortlichen motiviert haben, ihren Nutzen gegenüber
ihren Sponsoren aus der Pharmaindustrie zu unterstreichen? Z.B. mit
Hilfe einer "Masernepidemie" und den dazu passenden Zahlen
aus "ihren" Stichproben? Zahlen, die möglicherweise
von eher impfkritischen Kinderärzten stammen, deren kleine Patienten
naturgemäß größtenteils ungeimpft sind. Zahlen,
die also keineswegs repräsentativ für die Gesamtbevölkerung
des Landkreises sein können!
Aus den offiziellen Zahlen, deren Berechnungsgrundlage das RKI nicht
preisgeben will, wird abgeleitet, daß die "ach so grausame
Masernseuche" durch eine höhere Durchimpfungsrate hätte
vermieden werden können. Die nächste Impfaktion ist also
als gesichert anzusehen - und damit auch der Umsatz der Pharmaindustrie
- und, last not least, die weitere Finanzierung der AGM.
Bis zu 50 Prozent "Impfversager?
Aufgrund von Telefongesprächen mit den beiden kritisierten Kinderärzten
schätze ich die Summe der von ihnen weitergemeldeten Masernfälle
auf zusammen etwa 800. Die restlichen 400 (bei einer Gesamtzahl von
etwa 1200) verteilen sich auf die anderen Ärzte und auf sonstige
Meldungen.
Beide Ärzte bestätigen für den Bereich ihrer eigenen
Praxen den vom RKI veröffentlichten Anteil an 5 % Geimpften.
Demnach waren unter ihren Masernpatienten also ca. 95 % ungeimpft.
Aus diesen Eckdaten lassen sich - zumindest grob - die Zahlen für
die restlichen Meldungen ermitteln. Übrig bleiben ca. 400 Meldungen
(1200 minus 800), die sich auf die anderen Kinderärzte sonstige
Meldungen verteilen.
Bei diesen 400 Meldungen muß man davon ausgehen, daß die
meisten dieser Erkrankten geimpft wahren. Den die anderen Ärzte
impfen ihre Patienten offensichtlich nach STIKO-Empfehlung (STIKO
= ständige Impfkommission) durch. Ich schätze das Verhältnis
der Geimpften zu den Ungeimpften hier auf ca. 95 : 5, also genau umgekehrt
wie bei den nichtdurchimpfenden Arztpraxen.
Ausgehend von einem Verhältnis 800:400 liegt der Anteil der "Impfversager"
also insgesamt bei ca. einem Drittel, also 33 Prozent. Das ist wesentlich
mehr, als bisher jemals offiziell diskutiert wurde!
Berücksicht man eine Dunkelziffer in unbekannter Höhe an
nichtgemeldeten Infektionen, dann vergrößert sich die Rate
der Impfversager noch weiter. Denn die Minderheit der impfkritischen
Ärzte wird in Zweifelsfällen eher die Meldung von ungeimpften
Infektionen unterlassen, wohingegen die Mehrheit der impfunkritischen
Ärzte sich gerade umgekehrt verhalten dürfte: Wie zahllose
Gespräche mit Eltern belegen, zeigen sich bedenkenlos impfende
Kinderärzte, in ihrer Praxis mit Impfversagern konfrontiert,
häufig überrascht bis hilflos - und den Eltern gegenüber
in Erklärungsnot. Da wird schnell mal aus Masern eine Allergie
oder ein "normaler" Hautauschlag.
Würde ich provokativ öffentlich behaupten, die Hälfte
aller Masernfälle seien Impfversager, was hätten die Gesundheitsbehörden
dem an Fakten entgegenzusetzen? Zuverlässige Erhebungen gibt
es ja keine und entsprechende Eltern-Anfragen können in der Regel
nicht beantwortet werden. Wie z.B. meine Rückfragen an das RKI
und an das Gesundheitsamt Coburg, ob meine Schätzung von 800
Meldungen für die besagte Ärzte denn korrekt sei.
Was bewirken Impfungen wirklich?
Selbst bei insgesamt 50 Prozent Impfversagern unter den Masernkranken
würde sich aber immer noch die Frage stellen, ob beim Rest die
Impfungen nicht doch wirksam waren. Denn: Wären Impfungen vollkommen
unwirksam, müssten bei einem Verhältnis Geimpfte/Ungeimpfte
von beispielsweise 80:20 nicht nur 50 %, sondern eben 80 % der Erkrankten
Impfversager sein.
Impfstoffe enthalten in der Regel körperfremde Eiweiße
in Form von Erregern, die mit Hilfe von Zellkulturen gezüchtet
werden. Diese Zellkulturen können u.a. von menschlichen Krebszellen,
abgetriebenen Föten, Affennieren stammen*. Konkrete Angaben dazu
wird kein Impfstoffhersteller machen, zumal der Staat die speziellen
Herstellungsverfahren als Betriebsgeheimnis akzeptiert und sogar unter
seinen Schutz stellt.
Dazu kommen noch in Spuren als hochgiftig bekannte Zusatzstoffe wie
Quecksilber- und Aluminiumverbindungen, Formaldehyd und andere.
Man stelle sich nun den "homöopathischen Informationsgehalt"
dieser Impfstoffe vor - unter Ausschaltung der "normalen"
Abwehrmechanismen unseres Verdauungstraktes. Denn die Impfstoffe werden
ja direkt ins Gewebe gespritzt.
Ist es nicht nachvollziehbar, daß diese "Cocktails"
das empfindsame Gleichgewicht im Organismus verschieben und beispielsweise
dadurch die Notwendigkeit einer Kinderkrankheit auf der "internen
Prioritätenliste" unseres Körpers nach hinten rückt,
weil er sich nun zuerst mit den schädlichen Informationen und
Giftstoffen auseinandersetzen muß, bevor er sozusagen wieder
zur Tagesordnung übergehen kann - und eine Masernerkrankung "einplant"?
Maulkorberlass der Gesundheitsbehörden?
Seit 2001 versucht eine wachsende Anzahl von Eltern, konkrete Beweise
für den Nutzen und die Unschädlichkeit von Impfungen von
den Behörden zu bekommen. Doch überraschenderweise antworten
Gesundheitsbehörden und RKI auf solche Anfragen entweder ausweichend
oder gar nicht oder mit Standardantworten wie "das RKI kann aus
Kapazitätsgründen keine Literaturrecherche anbieten".
Gleichgültig, auf welcher Hierarchieebene unseres Gesundheitssystems
die Anfragen nach konkreten wissenschaftlichen Publikationen ansetzen,
die Antworten bleiben entweder unkonkret oder nichtssagend oder blieben
spätestens nach dem dritten Nachhaken ganz aus.
Da man den Mitarbeitern der Behörden und Institutionen nicht
grundsätzlich ihre Hilfs- und Auskunftsbereitschaft in Abrede
stellen kann, ergibt sich daraus eigentlich nur eine Schlussfolgerung:
Eine strikte Anweisung "von oben", jegliche öffentlich
zitierbare Äußerung, die die Durchimpfungsrate gefährden
könnte, zu unterlassen. Das mag auch der Grund sein, daß
selbst bei schriftlichen Anfragen relativ häufig versucht wird,
den anfragenden Bürger zurückzurufen. Telefongespräche
sind weniger verbindlich als schriftliche Stellungnahmen.
Dieser "Maulkorberlass" mag ursprünglich in guter Absicht
erfolgt sein, stellt jedoch eine einseitige Informationspolitik dar
und somit eine Manipulation des Bürgers, von dem ansonsten Mündigkeit
erwartet wird. Warum nicht auch in Gesundheitsfragen?
Wie Sie bei der Suche nach der "Impf-Wahrheit" helfen können
Lieber Leser, angesichts der großen Schwierigkeiten, an zuverlässiges
Zahlenmaterial rund um das Impfen zu kommen, möchten wir unsere
bisherigen Recherchen auf eine breitere Basis stellen und würden
z. B. gerne wissen, welche Meldeformulare Ihr, ja genau Ihr Kinderarzt
verwendet (wenn möglich, mir bitte zufaxen), und wohin genau
er sie weitergibt. Auch die statistischen Zahlen über Masernerkrankungen
aus anderen Bundesländern sind interessant: Wie groß ist
der Anteil der Meldungen mit erhobenem Impfstatus und wie groß
darin der Anteil der geimpften/ungeimpften Erkrankten? Vielleicht
haben Sie ja auch ein lokales Gesundheitsamt, das etwas kooperativer
ist als die von uns bisher angesprochenen und das bereit ist, konkrete
Zahlen zum Thema Masernmeldungen zu liefern?
Des weiteren suchen wir Erfahrungsberichte von Eltern und Heilberuflern,
die nach überwundener Kinderkrankheit einen deutlichen Entwicklungsschub
beobachten konnten.
Bitte senden Sie Ihre Rückmeldungen an:
Hans Tolzin , Dieselstr. 3, 70771 Echterdingen, Fax 0711 9905 197,
Email: hans@tolzin.de, Webseite: www.impfkritik.de
Hans Tolzin, 43, ist verheiratet und hat 2 Kinder im Alter von 12
und 8 Jahren, die seit seiner intensiven Auseinandersetzung mit der
Impffrage vor ca. 7 Jahren keine Impfung mehr erhalten haben. Er lebt
mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart und ist beruflich
als Programmierer tätig.
*Quelle: Pharmazeutische Zeitung 4/2002, Artikel von Professor Dr.
Klaus-Jürgen Steffens, Pharmazeutisches Institut, Bonn, siehe
auch im Internet unter http://www.pharmazeutische-zeitung.de/pza/2002-04/titel.htm
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